Jeder Mensch weiß, dass eine offene Kühlschranktür eine große Bedrohung darstellt. Trotzdem verursachte eine zu lange geöffnete Kühlschranktür in Blödhausen nun einen Todesfall.

Ein 46-Jähriger fiel in der Vergangenheit schon des öfteren negativ auf. Jedes Mal wenn er sich ein Glas Saft oder Wasser einschenkte, ließ er die Kühlschranktür offen stehen. Er hielt sich nicht an das ungeschriebene Gesetz, das folgendes Vorgehen vorschreibt: Kühlschranktür auf, Saft raus, Tür zu, Saft einschenken, Tür wieder auf, Saft rein, Tür schnell wieder zumachen.

Seiner Frau war dieses Verhalten schon immer ein Dorn im Auge. Deswegen hatte sie erst vor wenigen Monaten einen neuen Kühlschrank gekauft, der durch Piepen eine zu lange geöffnete Kühlschranktür signalisiert. Leider blieb diese sinnvolle Anschaffung wirkungslos. Der Mann ignorierte das Piepen böswillig.

Dies führte nun zu einem furchtbaren Drama. Als der Mann ein Glas für seinen Multivitaminsaft aus dem Küchenschrank nehmen wollte, stellte er fest, dass alle Gläser noch in der Spülmaschine waren. Wie es der Teufel will, hatte seine Frau an diesem Tag die Spülmaschine noch nicht gestartet. Der Mann nahm sich also ein Glas aus der Spülmaschine und reinigte es im Spülbecken. Erst dann schenkte er sich den Saft ein. Tragischerweise geschah das Ganze bei offener Kühlschranktür.

Den weiteren dramatischen Verlauf würde man in einem fiktiven Artikel nicht glauben, aber leider schreibt ja das Leben die schlimmsten Geschichten. Durch die lange Öffnungszeit musste der Kühlschrank hart arbeiten, um die Temperatur im seinem Inneren konstant zu halten. Dadurch erwärmte sich der Motor des Kühlschranks und ließ die Raumtemperatur in der Küche ansteigen.

Dies wurde der Frau zum Verhängnis, die eigentlich nur gemütlich einen Kaffee in der Küche trinken wollte. Durch die erhöhte Raumtemperatur in Verbindung mit dem brühwarmen Kaffee aus der neuen Designer-Kaffeemaschine kam es bei der Frau zu einem Hitzschlag. Der eilig herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der armen Frau feststellen.

Auf den boshaften Mann kommen nun einige Konsequenzen zu. In erster Linie horrende Kosten. Denn neben der nicht ganz günstigen Beerdigung muss er noch etwas anderes zahlen, das viel mehr ins Gewicht fallen dürfte: Die Stromrechnung.

Die Verwandten der Frau gehen nun mit dem Übeltäter hart ins Gericht: „Wir hoffen, dass er aus seinem dummen Verhalten etwas gelernt hat. Wenn nicht, werden wir die Sache zu regeln wissen.“ Man darf sich also sicher sein, dass bei dem 46-jährigen künftig so oder so recht schnell das Licht ausgehen dürfte.

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