Bitte keine Bewerbungen per E-Mail, heißt es in den Stellenanzeigen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Bewerbungen sollen via Post an das Ministerium geschickt werden, gerne auch auf umweltfreundlichem Papier. Danielsstachel findet diese Anweisung sehr vorbildlich und hat weitere sinnvolle Ratschläge parat.

Bewerber müssen vor der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einen Online-Fragebogen ausfüllen. Die Erledigung dieser Aufgabe muss mindestens 3 Stunden in Anspruch nehmen. Dieser Vorgang hat zwar keinerlei Verwendung im weiteren Bewerberauswahlverfahren, soll aber gleich die Bewerber ausfiltern, die keine Bereitschaft mitbringen, Zeit für den neuen Job zu investieren. Idealerweise wird der Online-Fragebogen an einem mit Ökostrom betriebenen PC ausgefüllt.

Es werden keine Telefoninterviews mit Bewerbern geführt. Stattdessen werden alle geeigneten Kandidaten eingeladen. Falls sie mit dem eigenen PKW anreisen, sollte dieser mit dem Ökosprit E10 betankt werden.

Vorstellungsgespräche werden nur am Wochenende und an Feiertagen durchgeführt. Hierdurch soll festgestellt werden, ob die Bewerber auch zu ungewöhnlichen Zeiten für den neuen Arbeitsplatz verfügbar sind. Um Heizungs- und Lüftungskosten zu sparen, werden immer zwei Bewerber gleichzeitig im selben Raum abgefertigt.

Falls den Lesern dieses Artikels weitere umweltschonende Maßnahmen einfallen sollten, dürfen diese gerne an den Macher dieses Blogs übermittelt werden. Bei entsprechender Resonanz wird es dann einen weiteren Artikel zu diesem Thema geben. Zu beachten ist lediglich, dass die Rückmeldungen bitte nicht über das Kontaktformular auf dieser Seite erfolgen sollen, sondern bitte auf dem Postweg an die im Impressum genannte Adresse.

Bild: geralt