Landaus, landein wird geklagt, dass der Arbeitsmarkt für Journalisten immer schwieriger wird. Die Tageszeitungen haben immer weniger Abonnenten und bauen fortlaufend Stellen ab. Freie Journalisten kommen nicht bis schwer an Aufträge und schaffen es oftmals gerade noch so über die Armutsgrenze.

Danielsstachel weiß: Daran sind die schreibenden Kollegen selbst schuld. Sie sind einfach nicht gut genug ausgebildet. Gute Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Grammatik, eine flotte Schreibe, perfektes Beherrschen der journalistischen Darstellungsformen, besondere Kenntnisse der neuen Medien, HTML-Kenntnisse, CSS Programmierkenntnisse, perfektes Wissen im Bereich Suchmaschinenoptimierung, Redaktionserfahrung, Berufserfahrung, eine umfassende Allgemeinbildung, fachspezifisches Wissen, fotografieren können, Bilder bearbeiten können, bei den Bildrechten durchblicken, ein grafisches Verständnis haben und dazu immer auf dem aktuellen Stand sein ist einfach nicht genug.

Viel mehr müssen Journalisten übers Wasser gehen und hellsehen können. Denn nur so kann man aus Übersee berichten und wissen, was morgen passieren wird. Und dafür sind doch Journalisten da. Und so schlecht werden sie ja auch nicht bezahlt. Sagt man.