Wer das Geschehen im World Wide Web und vor allem in den sozialen Netzwerken beobachtet, kann feststellen: Alles was irgendwie gefällt wird zum Trend. Angefangen hat es weit vor den Selfies, als an dafür vorgesehene Stangen noch gar nicht zu denken war, und aufhören wird es sicher nicht mit Regenbogen-Profilbildern. Entziehen kann sich dem niemand. Angela Merkel stellt sich Nationalspielern und einfachen Bürgern für Selfies scheinbar bereitwillig zur Verfügung, und den Regenbogen-Profilbilder-Trend machte sogar Arnold Schwarzenegger mit.

Wegen solcher Massenphänomene schrillen in der Ein-Mann-Redaktion dieses Blogs derzeit die Alarmglocken. Denn: Justin Bieber hat seinen nackten Hintern gezeigt und viele Medien berichten davon. Selbst auf dem Online-Auftritt der renommierten Frankfurter Allgemeine Zeitung war ein – wenn auch kurzer – Artikel darüber zu lesen. Die sozialen Netzwerke reagieren auch schon darauf, wenn auch bisher nur mit Spott.

Danielsstachel bittet alle Menschen dieser Welt: Lasst daraus keinen Trend werden! Ärsche gehören eingepackt und nicht öffentlich zur Schau gestellt. Ich möchte nicht die Hinterteile von z.B. Sigmar Gabriel oder Alice Schwarzer sehen. Stichwort: „Wenn Männer wie Justin Bieber ihren Hintern zur Schau stellen, dürfen das wir Frauen auch.“

Über Ausnahmeregeln darf SEHR gerne diskutiert werden, solange kein Trend daraus wird