Schon seit langer Zeit spaltet die Mafia die Menschen: Die Einen mögen sie, wiederum Andere können gar nichts mit ihr anfangen. Im Prinzip ist das nicht verwunderlich, das Geschäftsmodell lässt einfach nicht mehr zu. Doch in jüngster Zeit sieht sich das organisierte Verbrechen mit einem richtigen Imageproblem konfrontiert.

Seitdem die Öffentlichkeit nähere Details über die Ausmaße der Korruption und die Arbeitsweise beim Weltfußballverband FIFA weiß, gibt es einige recht uncharmante Vergleiche. Viele Menschen bezeichnen die FIFA als eine Art Mafia und deren Vorsitzenden Sepp Blatter als einen Paten. Was auch immer man von der Mafia halten mag, aber das hat sie nicht verdient! Danielsstachel nennt Gründe:

  • JEDER Pate hat Charisma.
  • Die Mafia hätte die Fußball WM nicht in die Wüste geschickt, sondern an Ort und Stelle stattfinden lassen.
  • Die Mafia lässt sich nicht von einem Geheimdienst überraschen, sondern stellt sicher, dass sie weiß, was in den Geheimdiensten passiert.
  • Eine Wahl, bei der es fast einen 2. Wahlgang für die Wahl des Paten, äh Vorsitzenden, gegeben hätte, wäre bei der Mafia undenkbar gewesen. Dort wird das anders geregelt.
  • Bei Mafiaveranstaltungen gibt es besseres Essen.
  • Es gibt keine guten FIFA-Filme. Oder kann man sich Marlon Brando als Sepp Blatter vorstellen?

Die Mafia reagiert nun und eröffnet eine Marketingabteilung. Unter dem Slogan „Wir können alles – außer Fußball“ soll das Image der Mafia aufpoliert werden. Danielsstachel ist gespannt, welche Schritte sich die Marketingagentur ausdenken wird.