Hansi Müller tritt aus dem Aufsichtsrat des VfB Stuttgart zurück. Eigentlich hatte er nur gesagt, wer in der kommenden Saison Trainer der Schwaben sein wird. Doch der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Schmidt rügte, diese Aussagen würden nicht ins Selbstverständnis des VfB passen. Damit dem noch zu findenden neuen Aufsichtsratsmitglied nicht gleich wieder ein Fauxpas unterläuft, erklärt danielsstachel in 10 einfachen Gesetzen das Selbstverständnis des schwäbischen Vorzeigevereins:

  1. Du sollst von internationalen Wettbewerben reden, aber einkaufen wie ein Zweitligist.
  2. Du sollst in regelmäßigen Abständen dem Volk Trainer oder Sportdirektoren opfern.
  3. Du sollst nur Funktionäre mit Stallgeruch verpflichten. Qualifikationen sind vernachlässigbar.
  4. Du darfst nicht sagen, wohin die Transfererlöse fließen.
  5. Du musst mindestens einen ablösefreien Spieler in der Saison holen. Qualifikationen sind vernachlässigbar.
  6. Du darfst neue Trainer und Sportdirektoren nur ausplaudern, wenn niemand mitkriegt, dass Du die Informationen weitergegeben hast. Maulwürfe suchen lenkt von allen anderen Problemen ab.
  7. Du redest immer von den jungen Wilden, wenn irgendwo der Ruf nach Verstärkungen laut wird.
  8. Du sollst alle Spieler schlechter machen, die Du zum VfB holst.
  9. Du sollst pathetische Reden vom Brustring halten, wenn die Krise mal ganz schlimm sein sollte.
  10. Du sollst im Abstiegskampf eine Kampagne Niemals zweite Liga ausrufen, obwohl der Verein schon mal in der zweiten Liga gespielt hat.