Millionen Fußballfans ist ein Mann ein Dorn im Auge: Fifa-Präsident Sepp Blatter. Er steht dem mächtigen Weltfußballverband vor, der durch viele Skandale, wie z.B. die umstrittene WM-Vergabe an Katar, derzeit ein echtes Image Problem hat. Bald steht das Präsidentenamt zur Wiederwahl. Die meisten Fußballfans wünschen sich einen anderen Präsidenten, doch Sepp Blatter hat einen überraschendem Fürsprecher bekommen. Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld spricht sich für eine Wiederwahl des Schweizers Funktionärs aus.

Was zunächst verwunderlich erscheint, wird aber gut begründet. Als erstes stellt Ottmar Hitzfeld sachlich richtig fest, dass die umstrittene WM Vergabe an Katar durch das Fifa-Exekutiv-Komitee erfolgte und nicht durch Sepp Blatter. Damit hat er selbstverständlich Recht. Das Sepp Blatter diesem Komitee angehört, darf keine Rolle spielen. Schließlich ist er dort nur einer unter vielen und hat als Leiter des ganzen Laden keinen Einfluss auf Entscheidungen und wird von eventuellen Mauscheleien nichts mitbekommen haben.

Weiterhin stellt Ottmar Hitzfeld sachlich richtig fest, dass unter der Regentschaft von Sepp Blatter „sensationelle wirtschaftliche Erfolge“ erzielt wurden. Aus dem selben Grund werden auch bei Mafia- und Drogenkartellen die Vorsitzenden weiterbeschäftigt. Egal wie man zu solchen Kartellen und ihren Methoden steht, der Erfolg gibt ihnen Recht. Man muss einfach nur solche Strategien auch in der freien Wirtschaft oder eben beim Weltfußballverband anwenden, um ertragreiches Arbeiten zu ermöglichen. Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass dann z.B. beim Weltfußballverband ähnliche Machenschaften herrschen müssen.

Es ist also davon auszugehen, dass Sepp Blatter wiedergewählt werden darf. Danielsstachel hat leider keine Bestätigungen für die Gerüchte bekommen, dass Ottmar Hitzfeld Botschafter der Fußball WM 2026 in Grönland werden wird.