Bis zuletzt galt Thomas Tuchel als Favorit auf die Nachfolge von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund. Doch heute gab es den Paukenschlag: Bruno Labbadia wird ab dem 1. Juli neuer Cheftrainer bei Borussia Dortmund.

Zwar wurde der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart erst kürzlich zum 2. Mal in seiner Karriere beim Hamburger SV als Trainer angeheuert, doch das sollte sich spätestens mit Ablauf der aktuellen Spielzeit erledigt haben. „Es kann ja keiner glauben, dass es beim HSV mal ein Trainer über das Saisonende hinaus schafft in Amt und Würden zu bleiben“ äußerte man sich beim BVB. Weiterhin spekuliert man darauf, dass Labbadia keine größeren Gehaltsforderungen stellen würde, da er beim HSV mit einer traditionell hohen Abfindung ausgestattet werden wird. Groß investieren kann der Dortmunder Verein nämlich nicht, sollte die Qualifikation für die Europa Legaue nicht geschafft werden.

Übrigens mehren sich die Gerüchte, dass es zu einer Art Trainertausch kommen könnte. Jürgen Klopp war ja in der Vergangenheit schon einmal in Hamburg im Gespräch und könnte dort nun der Nachfolger von Labbadia werden. Zunächst scheint dies verwunderlich, da der HSV in der kommenden Saison maximal erstklassig aber sicher nicht international spielt. Doch danielsstachel kennt den Hintergrund: Jürgen Klopp will rechtzeitig wieder auf dem Trainermarkt sein, wenn Pep Guardiola 2016 den FC Bayern München verlässt. Beim Hamburger SV muss er sich keine Gedanken machen, dass er zu lange in einem zweitklassigen Trainerengagement gebunden ist und wird sich dann, wie Labbadia, mit einer satten Ablöse aus Hamburg verabschieden können.