Schon vor geraumer Zeit hat die ARD entschieden: Andy Borg ist zu alt für den Musikantenstadl. Er wird nun durch einen jüngeren Moderator ersetzt werden. Ähnliches geschah ja schon seinem direkten Vorgänger Karl Moik, der vor kurzem leider verstorben ist. Borg reagierte wenig souverän auf seine Entlassung, evtl. sei sein Nachfolger „noch nicht geboren.“

Offenbar hatte die ARD Angst vor weiteren Entgleisungen Andy Borgs direkt in der Sendung. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die ARD am Samstag das Ende des Musikandenstadls nicht sendete. Stattdessen bekamen die Zuschauer ein Testbild zu sehen. Viele der Zuschauer reagierten verärgert auf diese Maßnahme, sie hätten die Sendung gerne zu Ende gesehen.

Erfreut zeigte sich allerdings der Führer: „Das Deutsche Volk muss aufpassen, welches Bild es in die Welt sendet. Es kann nicht sein, dass sich ein Unterhaltungskünstler gegen das Deutsche Staatsfernsehen wendet. Das Ausland darf nicht den Eindruck bekommen, dass wir unsere Propagandamaschinerien nicht im Griff hätten.“

Besonders ein Verhalten ärgert ihn nach wie vor: Die fürchterliche Aktion von Angela Merkel aus dem Jahre 2003. Damals hatte die Noch-Nicht-Kanzlerin die Bundesregierung in einem Beitrag in der Washington Post aufs Schärfste kritisiert. Sie sprach damals sogar von einem „deutschen Sonderweg“, was AH noch heute auf die Palme bringt: „Wie kann man es beklagen, dass Deutschland einen Sonderweg geht? Das Deutsche Volk hat immer seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht an anderen Völkern zu orientieren.“

Wie danielsstachel erfahren hat, wurde der Österreicher durch die ARD zu weiteren Maßnahmen zur Säuberung des Deutschen Fernsehens inspiriert. Er lässt nun rechtlich prüfen, ob ein solches Testbild auch für private Sender verfügbar gemacht werden kann: „Dieses ganze Hartz IV Fernsehen geht mir auch auf die Nerven. Das Deutsche Volk wird als dumm dargestellt. So können wir uns nicht präsentieren….“