Im US-Bundesstaat Arkansas dürfen Frauen nach einer Gesetzesänderung künftig nur noch dann eine Abtreibung vornehmen, wenn der biologische Vater zustimmt. Dieses neue Gesetz gilt auch bei Vergewaltigungsopfern. Stimmt der Vergewaltiger nicht zu, muss das Opfer das Kind zwingend austragen.

Wie danielsstachel erfuhr, hat eine mächtige Bürgerrechtsorganisation eine Ergänzung für das neue Gesetz vorgeschlagen. Demnach würden Mörder nicht mehr automatisch bestraft werden, wenn sie einen der Politiker töten, die für das neue Gesetz gestimmt haben. Zuerst würden dann die Angehörigen des Täters befragt werden, ob sie einer Strafverfolgung zustimmen. Nur wenn eine einstimmige Zustimmung aller Angehörigen erfolgen sollte, würde die Kriminalpolizei in solchen Fällen künftig die Ermittlungen aufnehmen.

Es ist zu erwarten, dass die vorgeschlagene Änderung 1:1 durch die Politiker verabschiedet werden. Grund ist die Arbeitsmüdigkeit der Politiker in Arkansas, die neue Gesetzesvorschläge schon seit längerem einfach durchwinken ohne sie genauer zu prüfen. Der Nationale Frauenbund Arkansas soll laut Insidern übrigens an einem Gesetzesentwurf zur Straffreiheit für Morde an Vergewaltigern arbeiten.

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