Die sehr wenigen treuen Leser des Satire Blogs danielsstachel sind schockiert. Ein gefälschter Lebenslauf des Herausgebers Daniel Trumino ist im Internet aufgetaucht. Die Satire Hall of Fame hat bereits reagiert und einen Ausschluss ausgesprochen. „Unsere Mitglieder dürfen eigentlich alles, auch lügen. Nur erwischen lassen dürfen sie sich nicht“ äußerte sich der Vorsitzende der Hall of Fame heute in einer Pressemitteilung.

Experten ist es unerklärlich, wieso die Fälschung des Lebenslaufs erst jetzt aufgefallen ist. Herr Trumino gibt in dem Dokument an, mit dem MSV Duisburg als Fan Deutscher Pokalsieger im Fußball gewesen zu sein. Eine Recherche ergab, dass das nicht stimmt. Zwar erreichte der Verein in der Zeit mit Daniel Trumino zweimal das Pokalfinale, aber beide Spiele gingen verloren.

Weiterhin sind die aufgeführten Liebhaberqualitäten doch zumindest sehr zweifelhaft. Daniel Trumino gibt an, den Lehrgang „Liebe machen für Profis“ nicht nur als Jahrgangsbester abgeschlossen zu haben, sondern zusätzlich den Sonderpreis für die „beste jemals dagewesene Ausstattung“ bekommen zu haben.

Auch die Fremdsprachenkenntnisse sind sehr irreführend angegeben. Angeblich spricht Herr T. 3 Fremdsprachen. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, dass es sich hierbei um ironisch, sarkastisch und bissig handeln soll.

Den Lebenslauf runden zweifelhafte Superlative ab. Als Beispiel sind hier „Bester Sänger, der in der Ötisheimer Musikschule freitags ab 17.30 Uhr Unterricht hat“ (Anmerkung der Redaktion: Es gibt nur einen, der zu dieser Zeit dort Unterricht hat) und „Drittbester Verteidiger der Ötisheimer Freizeit-Faustballmannschaft“ (Anmerkung der Redaktion, die Mannschaft hat nur 3 Verteidiger) zu nennen.

Immerhin muss man es dem Mann lassen, dass er sich heute zu den Vorwürfen geäußert hat: „Ich habe maximal ein bisschen übertrieben. Wenn der Tarnat den Salou 1998 nicht so fies umgegrätscht hätte, wären wir auch Pokalsieger geworden. Und alle anderen Angaben stimmen ja“ so der Macher des Satire Blogs.

Bild: jarmoluk