Der Protestwähler sucht die Verantwortung für sein unbefriedigendes Leben immer bei der Regierung, selbst wenn er sie gewählt haben sollte.

Der Protestwähler ist leicht zu ängstigen und lässt sich durch einzelne Themen zu einer Wahlentscheidung verführen.

Der Protestwähler misst seine Zustimmung einzig an der Radikalität von Parolen. Inhalte verwirren ihn.

Der Protestwähler hat nur Nichtwahl und Protestwahl in seinem Repertoire. Er beteiligt sich nicht an Demonstrationen und Diskussionen.

Der Protestwähler beschäftigt sich nicht mit Kleinparteien. Er möchte aufmischen, nicht sich einmischen.

Mancher Protestwähler möchte rechte Parteien wählen dürfen, aber nicht als Rassist bezeichnet werden. Seiner Stimmenabgabe folgende Provokationen und Diskriminierungen billigt er. Nazi-Vergleiche erbosen ihn.

Bild: niekverlaan