Auf Druck der Menschen hat Petrus seinen Therapeuten entlassen. Die vielen Regenfälle und Unwetter hatten zu Massenprotesten geführt, die den Druck auf den Wettergott sukzessive erhöhten.

Bereits seit vergangenem Jahr im Juli ist bekannt, dass Petrus an einer bipolaren Störung leidet. Daraufhin hatte sich der Patient in eine Therapie begeben, die auch erste Erfolge zeigte. In einem Exclusivinterview an Weihnachten gab Petrus an, dass es ihm einfach nur gut ginge: „Ich habe das Licht ganz tief in mein Herz gelassen.“

Doch die Anfangseuphorie ist längst vergangenen, stattdessen ist die Situation noch dramatischer. Statt einer Abwechslung von manischen (warmen) und depressiven (kalten) Tagen, ist dem armen Wettergott gerade jeden Tag zum Heulen zumute. Deswegen lässt er es auch aktuell jeden Tag regnen.

Der neue Therapeut tritt bald seinen Dienst an, und zwar am 11. Juli. Vorher will dieser noch die Fußball EM verfolgen, schließlich gäbe es wichtigere Dinge als das Wetter, hieß es von einem himmlischen Insider. Der neue Therapeut sei sich aber sicher, bis Weihnachten die Stimmung seines Patienten wieder erhöht zu haben, so dass dann wieder mit Temperaturen um die 20 Grad zu rechnen sein wird.

Bild: Efraimstochter