Pforzheim ist eine sehr alte Stadt, die bereits 1067 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Doch eine Altstadt gibt es in Pforzheim nicht, wurden doch 1945 bei einem furchtbaren Luftangriff 98 % des Stadtgebiets zerstört. Auch sonst hat Pforzheim nicht viel zu bieten, im Klartext: Pforzheim ist eine hässliche Stadt.

Eine nicht durchgeführte Studie bestätigt nun, dass sich eine Runderneuerung Pforzheims nicht lohnen würde. Die Stadt sei einfach zu hässlich, um mit vertretbaren Ressourcen zu einem lebenswerten Ort umgestaltet werden zu können. Deswegen bringt eine nicht vorhandene Bürgerinitiative eine radikale Lösung ins Spiel.

Die komplette Stadt Pforzheim soll für ein Jahr evakuiert werden. Dann soll die Stadt komplett zerstört werden, evtl. wieder durch Bomben. Der Neuaufbau dürfe dann aber nur unter Aufsicht eines erfahrenen Städtebauers erfolgen, so ein Sprecher.

Ein positiver Nebeneffekt könnte für ein gesamtdeutsches Problem entstehen: Die Unterkünfte für die evakuierten Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger könnten nach Fertigstellung der neuen Stadt dann für Flüchtlingsunterkünfte genutzt werden. Aufgrund dieses Synergieeffekts hofft die Bürgerinitiative auf Fördergelder von Land, Bund und EU für das ehrgeizige Bauprojekt.