Manche Themen sind ideal für den Smalltalk. An oberster Stelle steht dabei das Wetter. Man kann sich kurz drüber freuen oder ärgern, sich dabei mit dem Gesprächspartner solidarisieren und meistens ist dann auch schon das Eis gebrochen. Wenn das Thema dann aber für abendfüllende Debatten gut ist, läuft etwas schief.

Was schief läuft hat danielsstachel von einem Insider direkt aus dem Himmel zugesteckt bekommen. Der Wettergott Petrus hat eine gemischte Form der bipolaren Störung. An seinen manischen Tagen lässt er es mit Temperaturen bis zu 40 Grad auf die Erde niederbrezeln, an depressiven Tagen steigen die Temperaturen hingegen gerade mal über 20 Grad. Die Natur fühlt sich dadurch gestört, somit ist ein ernsthaftes Problem am Horizont aufgetaucht.

Gewisse Vorboten waren immer zu erkennen, doch haben diese sich bisher auf den Monat April beschränkt. Die Menschen nahmen das als Laune des Wettergottes wahr und äußerten sich milde: Der April macht eben was er will. Leider hat sich die ansonsten übliche Wesensentspannung im Wonnemonat Mai nicht vollzogen, sodass Petrus jetzt zum Patient wird.

Eine Therapie soll es richten, die Erfolgsaussichten scheinen gut zu sein. Allerdings sei es zu bezweifeln, dass sich erste Therapieergebnisse noch auf den diesjährigen Sommer auswirken, so der Himmel-Insider. Danielsstachel regt die Bildung einer Taskforce zur Gestaltung des Wetters während der Therapiephase an.