Immer mehr Menschen lernen kochen. Das ist aus mehreren Gründen nicht verwunderlich. So gibt es beispielsweise mehr Singles als jemals zuvor. Wer sich von niemandem bekochen lassen und zudem nicht ständig essen gehen kann und will, dem bleibt oft nur die Wahl zwischen Fertiggerichten oder eben selbst Hand anlegen. Zudem rückt die Ernährung immer mehr in den gesellschaftlichen Fokus, so dass man mittlerweile kritisch beäugt wird, wenn man nicht zumindest hin und wieder am eigenen Herd steht.

Doch nicht jeder kommt so ganz ohne fremde Hilfe zu schmackhaften Gerichten. So verbreiten sich im Internetzeitalter die Koch- und Ernährungsforen, in denen Fragende auf Auskunftsfreudige treffen. Doch wie berät man richtig? Danielsstachel hat einige Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Gehen Sie nicht immer sofort auf die Frage ein. Wenn Sie ein Gericht kennen, das sich besser eignet, schlagen sie dieses doch einfach vor.
  • Empfehlen Sie ausgefallene Zutaten, die nur in Spezialgeschäften gekauft werden können.
  • Natürlich muss vor dem eigentlichen Tipp darauf hingewiesen werden, dass sich bestimmte Utensilien besser zur Zubereitung von Speisen eignen als andere. Deswegen empfehlen Sie als Erstes die Anschaffung eines Gasherds und einer Gußeisenpfanne.
  • Auf keinen Fall dürfen Sie vergessen darauf hinzuweisen, dass Bioware besser geeignet ist oder man sich zumindest zum Einkaufen auf einen Wochenmarkt begeben muss.
  • Empfehlen Sie dem Fragenden zuerst nach der richtigen Antwort zu googeln. Sicher wurde die Frage schon von jemand anderem gestellt und dann auch beantwortet.
  • Sie dürfen gerne raten, doch in einer Gruppe mit erfahrenen Köchen die gewünschten Speisen zuzubereiten. Diese haben sicher eine Antwort auf die gestellte Frage.
  • Bei Fragen die keinen veganen oder zumindest vegetarischen Hintergrund vermuten lassen, dürfen Sie gerne eine Grundsatzdiskussion starten. Schließlich muss die Welt ja verbessert werden.
  • Alle Hinweise auf Lebensmittelunverträglichkeiten müssen unbedingt angebracht werden. Schließlich können Sie ja nicht wissen, ob der Fragende nicht zu den 0,5 Prozent Glutenallergikern gehört.
  • Erzählen Sie – gerne auch völlig kontextfrei– was Sie heute kochen. Evtl. wirkt das ja inspirierend oder es finden sich Neider.
  • Idealerweise verteufeln Sie Weißmehl.
  • Die oligatorische Empfehlung zu einer Low Carb Ernährung darf nicht fehlen.
  • Aber der ultimative Tipp für eine gelungene Ernährungsberatung ist und bleibt, darauf hinzuweisen, dass man DAS ja auch selbst machen könne, egal um was ES sich handelt